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Ernährung
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Aloha Mr. Ironman
Aloha Mr. IronmanIronman auf HawaiiDer Ironman Hawaii hat einen neuen Sieger. Graig Alexander (AUS) der 2007 bei seinem ersten Ironman überhaupt Zweiter in Hawaii wurde, hat dieses Jahr kein Rennen über die volle Distanz gemacht. Die anderen Topathleten machen in der Regel 2–3 Ironmanrennen im Jahr, was entsprechend längere Regenerationszeiten mit sich bringt. Graig kommt von der Kurzdistanz und ist auf der halben Ironmandistanz absolute Weltspitze. Da Kohlenhydrate ein 13?% höheres Energieäquivalent als Fette haben, ist ein Kalorienmanagement für Ironmanathleten im Rennen entscheidend, weil nur ein bestimmte Menge resorbiert werden kann. Dies ist der Grund, warum der Athlet immer deutlich unter der individuellen anaeroben Schwelle während des Rennens bleiben muss, da er ansonsten zu Beginn alle seine Kohlenhydrate verbrauchen und später fast nur im Fettstoffwechsel seine Energie bereitstellen könnte. Dieses Phänomen ist beim Marathonlauf bekannt, wenn nach ca. 2 Stunden ohne Nahrungszufuhr bei hohem Tempo der Einbruch kommt, da alle Kohlenhydrate aus Leber und Muskel verbraucht sind.
Bei einem Ironmanrennen werden ca. 9000 kcal verbraucht. Bisher galt, dass max. 60–80?gr. Kohlenhydrate pro Stunde zugeführt werden konnten. Durch Studien mit verschiedenen markierten Kohlenhydrate konnte gezeigt werden, dass Fructose und Glucose zwei verschiedene Resorptionscarrier nutzen. Zudem kann durch geringe Koffeinmengen die Resorption verbessert werden. Powerbar stellte 2006 erstmal Gels und Riegel bereit, die mit genau errechneter zusätzlicher Fructose (Gesamtanteil ca. 20?%) die Möglichkeit bietet, ca. 100?gr KH/Stunde zu resorbieren, was einer Leistungssteigerung bis zu 8?% entsprechen kann. Der Hawaiisieger Graig nimmt das ganze Rennen über nur flüssige Nahrung in Form von Gels und Getränken mit 320 kcal KH /Stunde sowie zusätzlich wegen der Hitze und den damit bedingten Schweißverlusten 2 x 200mg Salztabletten (NaCl)?/?h zu sich. Torben läuft zudem wie der deutsche Timo Bracht in weißen Kompressionsstrümpfen. Studien zeigen tatsächlich, dass die Durchblutung verbessert wird und die Strümpfe nass gehalten, die Temperatur senken und besser Kühlen als schnell verdunstendes Wasser auf der Haut. Durch die Kompression werden zudem Wassereinlagerungen in der unteren Extremität verhindert. Dr. Klaus Pöttgen Lesen Sie hier noch mehr Fachbeiträge von Dr. Klaus Pöttgen: http://www.medicalsportsnetwork.de/medical/1651 |
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