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Einfluss einer Airnergy Applikation vor Belastung auf die Ausdauerleistungsfähigkeit

Zusammen mit dem Deutschen ­Handball­bund (DHB) und ­weiteren ­Kooperationspartnern wie dem Herz- und Diabeteszentrum NRW Bad Oeynhausen hat SALUTO ein in Europa
einmaliges Präventionskonzept entwickelt. Es wurde im Mai 2006 der Öffentlichkeit vorgestellt. In diesem Zusammenhang haben wir nach einer Möglichkeit gesucht, die Leistungs- und Regenerationsfähigkeit der Spieler zu verbessern.

Per Zufall bin ich in dieser Zeit mit der Technologie von Airnergy konfrontiert worden. Dass damit die Sauerstoffverwertung optimiert werden sollte, interessierte mich sehr. Es hieß, dass beim Airnergy Atmen der Körper das Energiepotenzial der Atemluft nutzen könne – ohne Erhöhung der Sauerstoff-Konzentration und ohne den Zusatz von Fremdsubstanzen.
Zum Verständnis: In einem Airnergy Gerät wird die normale Umgebungsluft durch Katalysatoren geführt, dabei wird der in der Luft enthaltene Sauerstoff mittels eines Chemoluminiszenz-Verfahrens ähnlich der Photosynthese ­verändert und zu einem höheren Energiezustand, dem Singulett-Zustand angeregt. Unmittelbar nach der Reaktion kehrt er in den Triplett-Grundzustand zurück. Dabei wird messbare ­Energie emittiert, die sich mit Wassermolekülen verbindet. Die energiereiche Luft, die wieder aus dem Gerät strömt, atmet der Nutzer ein.

Mit viel Interesse, aber auch mit sehr viel Skepsis startete ich einen Eigenversuch.
Im Vorversuch atmete ich 60 Minuten vor dem morgendlichen Lauf 21 Minuten mit Hilfe der neu entwickelten Airnergy Atemtechnologie. Einen Tag später lief ich die gleiche Strecke mit identischem Tempo, bei gleicher Temperatur und Windstärke. Ein Vergleich der Pulsfrequenzverläufe mit dem Team Sport System von Polar bestätigte meinen subjektiven Eindruck, dass die Belastung mit vorheriger Anwendung von Airnergy wesentlich besser durchzuführen war.

Herzfrequenzen (HF) bei Anwendung der Airnergy Atemtechnologie vor dem Training:
42,1?% zwischen 130 und 140 HF; 9,7?% zwischen 140 und 150 HF; 1,3?% größer 160 HF.
Vergleicht man diese Werte mit dem Lauf ohne Anwendung von Airnergy vor dem Training, so zeigt sich, dass die Herzfrequenzen wesentlich höher
sind. Zu 32,9% liegen sie zwischen 140–150?HF; zu 44,5?% zwischen 150 und 160 HF.
Die Ergebnisse waren so eindeutig positiv, dass wir aus den Eigenversuchen eine kleine Testbatterie entwickelten. Wir überprüften die Wirkung des Ein-atmens von „aktivierter Luft“ vor einer sportlichen Belastung und wollten nachweisen, ob es Effekte gibt, die auf eine mögliche Ökonomisierung des Stoffwechsels hindeuten.
Dazu wurden 15 Probanden untersucht, die maximal 3 Stunden in der Woche sportlich aktiv waren. Alle ­Probanden besaßen schon lange Lauf­banderfahrung, so dass koordinative ­Aspekte mit einem möglichen Einfluss auf die jeweiligen Stoffwechselparameter auszuschließen waren. Mit Hilfe ­klimatisierter Räume konnte die Raumtemperatur konstant bei 22?°C gehalten werden. Die Probanden hatten jeweils am Vortage der Tests kein Training absolviert. Den Teilnehmern des Projektes war nicht bekannt, ob sie ein Placebo- oder ein Verumgerät nutzten.

Eine Ökonomisierung der Stoffwechselaktivität zeigt sich durch reduzierte Blutlaktatwerte und niedrigere Herzfrequenzen auf den einzelnen Belastungsstufen. Mit Hilfe der Team Systems von Polar haben wir die einzelnen Kurvenverläufe der Probanden aufgezeichnet.
Wir können hochsignifikante (p? Diese ganz praktischen Ergebnisse zeigen die bemerkenswert positive Auswirkung der Airnergy Atemtechnologie, wenn sie vor sportlichen Belastungen angewendet wird. Unsere Erfahrungen zeigen, dass man sie mindestens 1 bis 2 Stunden vor sportlichen Belastungen nutzen sollte.

Wir haben diese Ergebnisse durch eine zweite Studie erhärtet, diesmal mit 16 Versuchspersonen, die unter sonst identischen Bedingungen vor einer Fahrradergometrie Airnergy genutzt hatten. Auch dabei haben wir durch die Anwendung der Airnergy Atemtechnologie hochsignifikante (p?

Lesen Sie hier noch mehr Fachbeiträge von Prof. Dr. Elmar Wienecke:

http://www.medicalsportsnetwork.de/medical/9297

Ausgabe MSN 3 / 2007

Dieser Artikel wurde veröffentlicht in der Ausgabe MSN 3 / 2007.
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