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Sportmedizin > Körper
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Läufer und die Wirbelsäule

von Prof. Dr. Christian Gäbler

Läufer hören zur Problematik Wirbelsäule üblicherweise zwei stereotype Aussagen:

1. Gesunde Gelenke und auch eine gesunde Wirbelsäule werden durch einen vernünftig betriebenen Laufsport definitiv nicht geschädigt.

2. Rückenprobleme sind eine Volkskrankheit. Durch Laufsport werden sie in der Regel wegen der zusätzlichen Belastung verstärkt.

Plötzlicher Herztod im Leistungssport

Wer ist gefährdet? - von PD Dr. med. Christof Burgsthaler

Es passiert leider immer wieder und oft ohne Vorwarnung: Jährlich sterben alleine in Deutschland mehrere hundert Athleten am plötzlichen Herztod. Trotz intensiver Bemühungen gelingt es bisher nicht immer ausreichend, entsprechende Risikopersonen im Vorfeld zu erkennen. Im Rahmen eines Kooperationsprojektes am Universitätsklinikum Tübingen mit den Abteilungen für Sportmedizin (Ärztlicher Direktor Prof. Dr. med. Andreas Nieß) und für diagnostische...

Fuß- und Nagelpilz im Sport

Der Pilz läuft immer mit - von Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Tietz

Wer den lädierten Fuß von Michael Ballack in der Presse sah, wird vermutet haben, dass der „Capitano“ Nagelpilz hat. Die Blickdiagnose mag täuschen, nicht jedoch die Tatsache, dass Sportler und Nagelpilz ein Liebespaar sind. Das Laufen ist des Pilzes Lust, möchte man fast sagen, wenn man bedenkt, dass der Fußpilz bei Sportlern weit verbreitet ist. Etwa jeder dritte Aktive hat eine Pilzinfektion zwischen den Zehen, an den Fußsohlen sowie...

Hüfttotalendoprothesen bei sportlich aktiven Patienten

Sportfähigkeit wieder steigern - von PD Dr. med. Christian Heisel

Die Indikation zur Implantation eines künstlichen Hüftgelenkersatzes wie auch der
Anspruch des Patienten an das neue Hüftgelenk hat sich in den letzten Jahren deutlich verschoben. Die Einschränkung der Lebensqualität und der Sportfähigkeit führt dazu, dass sich immer jüngere Patienten gemeinsam mit ihrem behandelnden Arzt für einen Hüftgelenksersatz entscheiden.

Raucher spucken mehr und ihre sportliche Leistung ist um 15 Prozent reduziert

Die deutschen Sportärzte und das Deutsche Krebsforschungszentrum informieren

Sport und Tabakkonsum schließen einander aus. Darauf weisen die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) sowie das Deutsche Krebsforschungszentrum Heidelberg unter Federführung von Dr. Martina Pötschke-Langer hin. Sportler, Vereine und Verbände sollten sich deshalb aktiv für einen rauchfreien Sport und für rauchfreie Sporteinrichtungen einsetzen. Dies schließt insbesondere auch die Verhinderung der Passiv-rauchbelastung...

Sportorthopädie - Entwicklung eines Fußballschuhes

Der Schuh muß passen! - von Prof. Dr. Markus Walther

Die Geschwindigkeit des Fußballspiels hat in den letzten 20 Jahren erheblich zugenommen, allerdings hat der Spieler – auf die gesamte Spielzeit gesehen – nur wenige Sekunden wirklichen Ballkontakt. Neben den Eigenschaften zum eigentlichen Ballspiel muss der Fußballschuh daher zahlreiche andere Charakteristiken aufweisen, um den Anforderungen des Spiels gerecht zu werden. Die Laufstrecke pro Spiel beträgt ca. 10–14 km, wobei in den entscheidenden...

Therapie - stabiler Rumpf und Gelenkstabilität

Kraft allein reicht nicht - von Andreas Heißel

Kraft allein reicht nicht – um einen stabilen Rumpf und Gelenkstabilität zu erreichen, ist die Ansteuerung der „kleinen“ Muskeln ebenso wichtig. Genau diese beiden Elemente verbindet die Schlingentherapie. Das sensomotorische
Krafttraining nutzt die Instabilität der Seile und Schlingen, um neben der Kraft die Koordination zu verbessern. Insbesondere die gelenkstabilisierenden und wirbelsäulennahen Muskeln werden dabei angesprochen.

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Therapie von Muskelverletzungen

Die Anwendung von Autologen Wachstumsfaktoren (ACP) in der konservativen und operativen Sporttraumatologie – aus der Praxis für die Praxis - von Dr. med. Paul Klein

Die Anwendung von Autologen Wachstumsfaktoren gerade im Hochleistungs-/
Profisport gewinnt im konservativen wie auch operativen Bereich immer mehr an Bedeutung. Es konnten sowohl in Labor- und Tierversuchen als auch in Anwendungsbeobachtungen in vivo heilungsbeschleunigende Wirkungen durch die Applikation von Autologen Wachstumsfaktoren nachgewiesen werden.

Kardiologie - Ausdauersport gefährlich fürs Herz ?

von PD Dr. med. Jürgen Scharhag

Bereits seit der Legende des antiken Marathonlaufs, der zufolge der griechische Bote Pheidippides 490 v. Chr. nach einem ca. 40 km langen Lauf von Marathon nach Athen und Verkündung des Sieges über die Perser vor Erschöpfung tot zusammengebrochen sei, werden mögliche gesundheitliche Gefährdungen durch Ausdauerbelastungen thematisiert. Auch heutzutage werden etwaige Gefahren für das Herz durch Sport intensiv diskutiert, da – neben plötzlichen...

Knorpelverletzungen / ACP-Therapie Autologe Wachstumsfaktoren

Knorpelverletzungen - von Dr. med. Paul Klein

Thrombozytenkonzentrate (Autologes Conditioniertes Plasma „ACP“) in der lokalen Behandlung sporttraumatologischer Verletzungen – Die Behandlung von Sportverletzungen mit Eigenblut- Präparaten rückt in den letzten Jahren immer mehr in den Vordergrund der therapeutischen Optionen. Man verspricht sich durch die lokale Applikation von konzentrierten Wachstumsfaktoren und Thrombozyten in den geschädigten Bereich eine deutliche Beschleunigung der...

Vollendoskopische Operationen der Wirbelsäule - Bandscheibenvorfall

Bandscheinvorfall und Spinalkanalstenose - von Dr. med. Sebastian Ruetten

In der Therapie von Bandscheibenvorfällen und Spinalkanalstenosen kann bei Versagen konservativer Maßnahmen, exazerbierten Schmerzzuständen oder neurologischen Defiziten eine Operation notwendig werden. Trotz guter Ergebnisse konventioneller Operationen können durch Traumatisierung konsekutive Probleme auftreten. Daher ist es wichtig, diese Verfahren kontinuierlich zu optimieren. Hierbei ist als Ziel unter Berücksichtigung bestehender Qualitätsstandards...

Chirurgie - Wenn die Hand Schiffbruch erleidet

Der Kahnbeinbruch (Skaphoidfraktur) ist mit über 80 % der häufigste Knochenbruch im Bereich der Handwurzel - von Prof. Dr. med. Horst Rieger

Das Kahnbein (lateinisch Os scaphoideum) – benannt nach seiner wie ein „Schifflein“ gewundenen Form – ist ein wesentlicher Baustein des Handgelenks. Es hat unter den acht Handwurzelknochen eine zentrale Bedeutung und nimmt an nahezu allen Bewegungen des Handgelenks teil. Außerdem bildet das Kahnbein einen großen Teil der Gelenkfläche zwischen Unterarm und Handwurzel und vermittelt die Kraftübertragung zwischen Speiche und Daumen.

Hüftschmerzen?

Bei wem die Hüftarthroskopie hilft - von Dr. Christian Sobau, Dr. Wolfgang Miehlke

In den letzten Jahren haben die Arthroskopie und die arthroskopische Chirurgie der Hüfte weltweit enorme Beachtung erfahren. Die seit vielen Jahren etablierten Verfahren der Knie- und Schulterarthroskopie werden nun auch in spezialisierten Zentren im Bereich der Hüftgelenksspiegelung eingesetzt. Knorpeltherapien, Labrumchirurgie und knochenkorrigierende
Verfahren gehören mittlerweile zum Standard-Handwerkszeug eines Hüftarthroskopikers.

Kardiologie - Junge Zellen

Dr. med. Christian Werner, Klinik für Innere Medizin III – Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin am Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg-Saar - von Dr. med. Christian Werner

Körperliches Training hat viele positive Effekte im Herz- Kreislaufsystem, führt zu einer besseren Leistungsfähigkeit sowie günstigen Wirkungen auf den Stoffwechsel und nicht zuletzt auf die Psyche. Körperliche Aktivität ist auch mit einer Verminderung kardiovaskulärer Ereignisse wie Herzinfarkt und Schlaganfall bei Patienten mit koronarer Herzerkrankung und ischämischer Kardiomyopathie verbunden. Ferner kann Training die funktionellen Folgen...

Kardiologie/Bildgebende Verfahren - Das messbare Herz

Analyse der regionalen Herzwandbewegung mit MR Tissue Phase Mapping - von Dr. rer. nat. Michael Markl

Die zeitliche Abfolge der komplexen myokardialen Bewegung rückt immer mehr ins Zentrum des kardiologischen Interesses. Die Herzmuskelfunktion im linken Herzen ist für Patienten mit Herzerkrankungen von großer prognostischer Bedeutung. Allerdings können mit der Herzultraschalluntersuchung, mit der die Pumpfunktion üblicherweise bestimmt wird, meist nicht alle Herzwandabschnitte gut eingesehen werden. Zudem können nicht alle Bewegungskomponenten...
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