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Sportmedizin > Doping

Doping und kein Ende !?

Wie der Betrug mit verbotenen Substanzen den Leistungs- und Freizeitsport unterwandert - von Dr. Matthias Braasch

Das Thema „Doping“ hat in der Öffentlichkeit und der medialen Berichterstattung selten so viel Aufmerksamkeit erfahren wie in den vergangenen beiden Jahren. Insbesondere die scheinbar zahllosen Skandale und Enthüllungen im Profiradsport haben zu schweren Erschütterungen einer ganzen Sportart, ihrer Verbände und auch des berichtenden Sportjournalismus geführt!

Lebensqualität für Dialysepatienten

– die nephrologische Forschung ist keine „Doping-Schmiede“ - von Prof.Dr. Jan Galle

Seit der Synthese von Hormonen am Labortisch in den 30er Jahren ist medikamentöses Doping im Sport leider Realität. Bis heute wurde und wird eine große Zahl von Medikamenten und Substanzen zum Doping verwendet:
(anabole) Steroide und Hormone, Psychopharmaka wie ­Hypnotika und Sedativa, Stimulanzien, Narkotika, Diuretika und alle ihnen verwandte Stoffe.

Der Gegner ist übermächtig

von Prof. Dr. Helmut Digel

Wer sind die Gegner im Anti-Dopingkampf? Wer hat Interesse daran, dass der Anti-Dopingkampf nicht erfolgreich ist? Sucht man eine Antwort auf diese Fragen, so muss man erkennen, dass die Interessensfront jener, die gegen einen erfolgreichen Dopingkampf sind, sehr viel umfassender ist, als dies von Vielen wahrgenommen wird.

Anti-Dopingmaßnahmen

Epidemilogische und juristische Aspekte des Dopings - von Dr. Dr. Heiko Striegel

Doping im Sport ist, obwohl in der ­Öffentlichkeit häufig anders dar­gestellt, nicht nur ein Problem des Leistungs- und Hochleistungssports, sondern auch ein ernst zu nehmendes Problem des ­Breitensports, insbesondere des ­Fitness-Sports. Untersuchungen konnten ­zeigen, dass 10?% bis 15 % der Fitness-Sportler und -Sportlerinnen in Deutschland ­bereits zu ­Dopingsubstanzen, vor allem ­anabolen ­Steroiden gegriffen haben.

Blutparameter - Doping im Sport

Blut beim Athleten – Indirekter Manipulationsnachweis – Teil 2 - von Dr. Klaus Pöttgen

Um Blutparameter zum indirekten Dopingnachweis heranzuziehen, konnten nur die Retikulozyten und deren Reifestadien sowie Hämoglobinwerte und deren Kombinationen
verwertet werden. Für Ferritin, den löslichen Transferrinrezeptor

Doping mit neuen Medikamenten

von Prof. Dr. Mario Thevis

Doping und Dopinganalytik sind seit jeher sehr dynamische Felder aufgrund zahlreicher ­neuer pharmazeutischer Produkte, die zur Bekämpfung schwerer Krankheiten entwickelt werden und zum Teil großes Missbrauchs­potenzial für den Elite-Sport besitzen.
Neue Substanzklassen, deren Einzug früher oder später in den Sport zu erwarten ist und die sich durch aktive Diskussionen in einschlägigen Internetforen bereits ankündigen, sind unter anderem...

Dopingaffäre im Radsport

von Frank Tolsdorf

Der Schock, dass Jan Ullrich nicht an der letzten Tour de France teilnehmen durfte, saß beim Fernsehzuschauer tief. Die Einschaltquoten von ARD und ZDF halbierten sich im Vergleich zum Vorjahr. Die Dopingaffäre um den spanischen Arzt Eufemiano Fuentes hat den letzten Rest ­Vertrauen in einen sauberen Radsport zerstört. Dabei sind viele Einzelheiten des Skandals nicht einmal ­bekannt. Eufemiano Fuentes war in seiner Vergangenheit Teamarzt bei...

Dopinganalytik von Peptidhormonen

von Prof. Dr. Mario Thevis

Seit biotechnologische Innovationen die ­rekombinante ­Herstellung synthetischer und naturidentischer Peptidhormone ­ermöglicht ­haben, ist eine ­Vielzahl neuer hochwirksamer
Medikamente eingeführt worden.

Gendoping

von Dr. Klaus Pöttgen

Medizin und Forschung klären permanent neue ­Zusammenhänge des Stoffwechsels auf. Diese ­Erkenntnisse werden auch dazu benutzt, unerlaubte Leistungssteigerungen – Doping – zu erzielen. Bisher mussten Substanzen zur Leistungssteigerung regelmäßig zugeführt werden. ­Basierend auf den ­Entwicklungen der Gentherapie könnten aber in naher ­Zukunft Erbinformationen (DNA) in den Körper ­eingebracht werden, die die Leistungs­fähigkeit eines...