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Highlights - Augenblicke - Fakten

Blättern Sie sich durch den 2. MSN Kongress vom 12.11.2011

Behindertensport - Paralympische Spiele

Eine Erfolgsgeschichte - von Prof. Dr. phil. Gudrun Doll-Tepper

Noch vor zwanzig Jahren waren die Paralympischen Spiele fast nur Insidern bekannt. Das hat sich grundlegend geändert. Heute stehen Athleten und Athletinnen der Paralympischen Sommer- und Winterspiele zunehmend im Blickpunkt einer breiten Öffentlichkeit.

Fußball - Von der volkstümlichen Spielkultur zum modernen Sport

König Fußball - von Prof.Dr. Karl-Heinrich Bette

Die Verwandlung traditioneller Volksspiele zum modernen Sport hat das Fußballspiel in einer geradezu idealtypischen Weise vollzogen. Am Anfang
steht die wilde, weitgehend regellose, nicht zwischen Zuschauern und Spielern trennende volkstümliche Spiel- und Festkultur Englands, die schon im Mittelalter
als Gefährdung der öffentlichen Ordnung angesehen und deshalb immer wieder
von der staatlichen Obrigkeit mit Verboten belegt wurde.

Depression - Das dunkle Loch

von Prof. Dr. Jürgen Spona

Durch den tragischen Tod des Nationaltormannes Robert Enke ist plötzlich eine Thematik in den Blickpunkt der Öffentlichkeit getreten, die bisher unter den Teppich gekehrt wurde: die Depression. Schon bei „normalen“ Menschen ein Tabu-Thema, passt diese Krankheit schon gar nicht zum Bild eines erfolgreichen Spitzensportlers: strahlend, erfolgreich, stark und in perfekter Verfassung - ein Idol für viele.

Social Sports - Sportbegeisterung

Von der Notwendigkeit des Überflüssigen - von Prof.Dr. Karl-Heinrich Bette

Die Sportbegeisterung der Zuschauer verweist insgesamt nicht nur auf den Sport und
dessen Konstellationsstruktur; sie deutet auch auf die Verdrängungen und Verluste hin, die Menschen durch den gesellschaftlichen Modernisierungsprozess hinzunehmen haben. Folgt man dieser Einschätzung, dann ist das Interesse am Sport als ein möglicher kompensatorischer Mechanismus für die Gesellschaftsmitglieder einzustufen, der als komplexes Motivbündel überdies...

Sportinteresse als biografischer Fluchtpunkt

von Prof.Dr. Karl-Heinrich Bette

Die gesellschaftliche Modernisierung hat in den Biografien der Gesellschaftsmitglieder nachhaltig Spuren hinterlassen. Menschen haben millionenfach ihre Arbeit verloren, Paarbeziehungen sind heute auch nicht mehr das, was sie einmal waren, bestehende Freundschafts- und Bekanntschaftsnetzwerke zerbröseln unter dem Druck gesellschaftlicher Veränderungen, der Individualisierungsprozess lässt die Gesellschaftsmitglieder immer unähnlicher werden.

Sportgerede als „soziales Schmiermittel“

von Prof.Dr. Karl-Heinrich Bette

In der Gegenwartsgesellschaft gehören die einzelnen Personen nicht mehr einem homogenen lebensweltlichen Verbund an. Die Wahrscheinlichkeit, auf Menschen zu treffen, mit denen man eine gemeinsame Geschichte und einen gemeinsam erarbeiteten Gesprächsvorrat besitzt, wird angesichts der gestiegenen Mobilität immer unwahrscheinlicher.

Gemeinschaftserleben im Zuschauersport

von Prof.Dr. Karl-Heinrich Bette

Neben der strukturellen Erzeugung von Langeweile, Körperverdrängung, neben einer Verflüchtigung des Subjekts durch die Heraufkunft der Organisationsgesellschaft, einer Entemotion­alisierung des Affekthaushalts und einer Dämpfung des Gefühlshaushalts geht mit der gesellschaftlichen Modernisierung ein ­vehementer Gemeinschaftsverlust einher.

Voyerismus im Sport

von Prof.Dr. Karl-Heinrich Bette

Der Sport macht Menschen in ihrem Bestreben, andere durch Leistung zu übertrumpfen, systematisch sichtbar. Wenn real existierende Personen einzeln oder in Mannschaften gegen- einander antreten, um Sieger und Verlierer zu bestimmen, präsentieren sie sich nicht als virtuelle Größen, sondern als Menschen „mit Haut und Haaren“.

Doping und kein Ende !?

Wie der Betrug mit verbotenen Substanzen den Leistungs- und Freizeitsport unterwandert - von Dr. Matthias Braasch

Das Thema „Doping“ hat in der Öffentlichkeit und der medialen Berichterstattung selten so viel Aufmerksamkeit erfahren wie in den vergangenen beiden Jahren. Insbesondere die scheinbar zahllosen Skandale und Enthüllungen im Profiradsport haben zu schweren Erschütterungen einer ganzen Sportart, ihrer Verbände und auch des berichtenden Sportjournalismus geführt!

Körpererleben im Zuschauersport

von Prof.Dr. Karl-Heinrich Bette

Die moderne Gesellschaft hat die Nachfrage nach dem menschlichen Körper durch interne Umbauprozesse erheblich reduziert. Alle Maßnahmen, den Körper im Rahmen von Sport-, Fitness-, Gesundheits- oder Schönheitsmaßnahmen aufzuwerten, können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die moderne Gesellschaft in zunehmender Weise körperlos funktioniert.

Gefühlsarbeit im Sport

von Prof.Dr. Karl-Heinrich Bette

Der gesellschaftliche ­Modernisierungs- und Zivi­lisierungsprozess hat Gelegenheiten für ein intensives, emotionsgeladenes und positiv besetztes ­Spannungserleben verknappt. So müssen Menschen im Alltag lernen, ihre Affekte zu zügeln. Wer es nicht schafft, sich an die Ver­haltenserwartungen eines ­zivilisierten Auftretens in der Öffentlichkeit anzu­passen, geht das Risiko ein, dass gesellschaftliche Kontrollinstanzen ihn dis­ziplinieren...

Sporthypnose

Mit dem Unterbewusstsein zum Erfolg - von Rouven M. Siegler

In anderen Ländern zählt sie schon längst zum Standard, hier ist sie erst jetzt auf dem Vormarsch – die Hypnose im Sportmentalcoaching. Vielseitig, flexibel und überaus ­erfolgreich – das zeichnet die Hypnose auch im Sport­bereich aus.

Verletzungen beim Wintersport (Skisport)

Skiunfallerhebung in Österreich, Wintersaison 2007/2008 - von Dr. Renate Sommersacher

Seit 15 Jahren führt der Österreichische Skiverband in Zusammenarbeit mit dem Institut für Sportwissenschaften der Universität Innsbruck regelmäßig in mehrjährigen Abständen eine
Skiunfallerhebung durch. Ziel ist es, das Skiunfallgeschehen auf den österreichischen Skipisten zu dokumentieren und mögliche Veränderungen rechtzeitig zu erfassen, um im Rahmen präventiver Bemühungen diesen ­entgegenzuwirken.

Heldengeschichten im Sport

von Prof.Dr. Karl-Heinrich Bette

Heldengeschichten handeln typischerweise von Verwandlungen und den Konsequenzen, die sich hieraus für die ­beteiligten Personen ­ergeben. Damit ist ein zentraler Topos benannt, den man bereits in den ­griechischen und römischen Sagen der Antike nachlesen kann. Wie bewährt sich der Einzelne in riskanten und gefährlichen Situationen und welche Transformationen erfährt er auf seiner Abenteuerreise?

Chocking und pressure - Sportpsychologie

Psychophysiologie im Sport zwischen Grundlagen und Anwendung - von Prof.Dr. Günter Amesberger

Sportpsychologie ist heute in zweifacher Hinsicht herausgefordert. Einerseits geht es darum, in der sehr dynamisch wachsenden Forschung im Bereich der Psychophysiologie und der Neurowissenschaft mit entsprechenden Forschungsansätzen grundlegende Entwicklungen mitzugestalten.
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