31.10.2014 07:49 - Über uns - Impressum & Kontakt - succidia AG - Partner
Die intermittierende Vakuum-Therapie zur Behandlung von Sportlern

Die intermittierende Vakuum-Therapie zur Behandlung von Sportlern

Schneller fit und gesund

Im N. N. Priorov Zentralinstitut für Traumatologie und Orthopädie wurde dieses innovative Verfahren zur Optimierung und Beschleunigung von Regeneration und Rehabilitation im Leistungs- und Breitensport untersucht. Die intermittierende Vakuum-Behandlung trägt zu einer höheren körperlichen Leistungsfähigkeit, einer signifikanten Verkürzung verletzungsbedingter Pausen und zu noch mehr Sport- und Allgemeingesundheit bei.

Das Verfahren basiert auf den Forschungen der NASA im Bereich der Schwerelosigkeit in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt. Ergebnis war die Wirksamkeit des „Lower Body Negative Pressure Device“ (LBNPD) zur Unterstützung der Herz-Kreislauffunktion. Die WEYERGANS HIGH CARE AG griff als Erste die Forschungsergebnisse auf und entwickelte, basierend hierauf, den VACUSPORT® mit seinem Behandlungsverfahren. Optimiert für die intermittierende Beaufschlagung von Druck und Unterdruck, fördert die Röhre die Kapillarisation und Kapillardilatation und erhöht den Fluss des oxigenierten Blutes in den unteren Extremitäten. In der Normaldruckphase bewegen sich venöses Blut und Lymphe in die großen Gefäße (Steigerung des Rückflusses). Die Beschleunigung der Mikroperfusion und die Lymphdrainage führen zur pH Steigerung. Daneben stimulieren die Unterdruckphasen die arterielle Perfusion. Verschiedene Behandlungsmethoden der intermittierenden Vakuum-Therapie fördern unterschiedliche Reflexe. Daher kann der Fokus auf unterschiedliche Indikationen gesetzt werden.

Konklusion der klinischen Erfahrung des Zentralinstituts für Traumatologie und Orthopädie

In der Abteilung für Sport- und Ballettverletzungen des N. N. Priorov Zentralinstituts wurden 30 Hochleistungssportler nach artroskopischen Meniskusresektionen sowie Stabilisierungsangriffen an Kniegelenken vorne und hinten mittels der intermittierenden Vakuum-Behandlung behandelt. Um eine Vergleichmöglichkeit zu schaffen, wurden 30 ähnliche Patienten ausgesucht, welche eine gewöhnliche Behandlung erhalten haben. Die Behandlung begann frühestens sieben Tage nach der OP sowie nach Entfernung der Fäden.

Als Indikationen galten:

> ein Ödem nach der Operation,

> Schmerzen und Flüssigkeit im Kniegelenk.

Als Kontraindikationen galten:

> Infektionskrankheiten,

> chronische Krankheiten in der Exazerbationsphase,

> Gefäßthrombose der unteren Extremitäten.

Zum Vermeiden von thromboembolischen Komplikationen, wurden vor der Behandlung bei allen Patienten die Gefäße der unteren Extremitäten grundsätzlich anhand eines Ultraschall- Dopplerographen (USDG) untersucht. Das Verfahren ermöglicht es, die Unterdruck- und Normaldruckintervalle von 1 bis zu 60 Sekunden bei einem Unterdruck von –20 bis –70 mbar, nach gespeicherten Programmen als auch mit Hilfe manueller Eingabe zu erzeugen. Die intermittierende Vakuumtherapie wurde im N.N. Priorov Zentralinstitut täglich in mindestens zehn Behandlungen mit je 30 Minuten an den Patienten angewendet.
Alle Patienten haben die Behandlungen gut überstanden und ab der dritten Behandlung angenehme Empfindungen in den Beinen bemerkt. Im Vergleich zur Kontrollgruppe, zeigte sich bei den VACUSPORT®Anwendern eine signifikant schnellere Reduktion der Ödeme in einer Zeitspanne von zwei bis zu sechs Tagen (Durchschnitt 3,5). Die Patienten berichteten, in der begleitenden Physiotherapie, über deutliche weniger Schmerzen. Bei den zur Kontrolle durchgeführten Ultraschalluntersuchungen der operierten Kniegelenke der untersuchten Patienten wurde eine Beschleunigung des Exsudation- Rückgangs festgestellt. Als Begründung dieser Therapieart sieht das N.N. Priorov Zentralinstitut eine starke physiologische Wirkung der intermittierenden Vakuumbehandlung auf den Abtransport lymphpflichtiger Lasten und auf den venösen Rückfluss. Die Ödemrückbildung wurde beschleunigt und Schmerzen gemindert. Insbesondere bei Sportlern, die zu einer orthostatischen Intoleranz neigen, wird durch die Reduktion der Resorption von Exsudaten im Kniegelenk vermieden.

FAZIT

Der VACUSPORT® ist ein effizientes Mittel zur Steigerung der Durchblutung in den unteren Extremitäten. Die, für Astronauten entwickelte, Technologie hat eine ausgeprägte positive Wirkung auf die adaptive Durchblutung, die sich bei der Schwerelosigkeit bildet. Auf Grund dieser Methodik wurde das Modell zur Umverteilung der Durchblutung im Körper entwickelt. Parallel dazu wurden mehrere physiologisch lokale Systemwirkungen des Unterdrucks im Unterkörper analysiert und unerwünschte Phänomene, Kontraindikationen und Verträglichkeitsgrenzen betrachtet. Bis jetzt wurden keine negative Nebenwirkungen festgestellt. Die Geräte für die intermittierende Vakuumtherapie haben breite Modulationsmöglichkeiten. Da bis heute in den unteren Extremitäten positive Nebenwirkungen festgestellt wurden, verletzt die Verwendung der intermittierenden Vakuum-Therapie nicht das Hauptprinzip der Medizin, „bring keinen Schaden“. Da die Behandlung sehr gut untersuchte physiologische Wirkungen besitzt, dürfte ihre kontrollierte Verwendung in Kliniken deutlich positive medizinische Ergebnisse liefern. Deswegen halten die Autoren es für begründet, eine breite Verwendung der intermittierenden Vakuum-Therapie bei verschiedenen Pathologien sowie bei Sportlern, begleitend mit der Kombination andere Behandlungsarten, zu fördern.

d.o.timchenko@mail.ru

Foto: © Dr. med. D.O. Timtschenko

MSN 1 / 2011

Diese Artikel wurden veröffentlicht in Ausgabe MSN 1 / 2011.
Das komplette Heft zum kostenlosen Download finden Sie hier: zum Download

Die Autoren:

Weitere Artikel online lesen

News

Mit Epson Pulsense fit durch den Tag

Mit Epson Pulsense fit durch den Tag
Meerbusch, 29. August 2014 – Mit Pulsense™ hat Epson heute eine Kollektion von Aktivitätstrackern vorgestellt, die mithilfe eines optischen Herzfrequenzsensors und eines Beschleunigungsmessers rund um die Uhr Herzschlag, Aktivitätslevel, Kalorienverbrauch und Schlafrhythmus erfassen und aufzeichnen.