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Augen OP - Interview mit Golfprofi Christian Reimbold

Augen OP - Interview mit Golfprofi Christian Reimbold

Sport fördert die Augengesundheit

Christian Reimbold ­gehört zu den großen Nachwuchs­talenten im deutschen Golfsport. Nach dem Start seiner Profi ­Karriere im Jahre 2003 wurde er 2006 Mitglied des GOLF TEAM GERMANY, dem ­gemeinsamem Profi-Förderkader der PGA und des DGVs. Bereits im gleichen Jahr ­erspielte er sich die volle Spielberechtigung für die Challenge Tour und legte damit den Grundstein für den Sprung auf die European Tour. Auf seinem Weg dorthin hat er sich im Augenzentrum Maus seine Augen mit dem ­modernsten Laser der Welt korrigieren lassen.

Sie haben Ihre Augen lasern lassen. Warum?

Das Augenlasern ist in der Golfszene sehr verbreitet: Tiger Woods, Bernhard Langer, Vijai Singh, Retief Goosen, Scott Hoch, Jesper Parnevik, Hul ­Sutton, Lee Westwood, Mike Weir, Tom Kite, Hale Irwin,Padraig Harrington, Sven Strüver und Tino Schuster – alle ­gelasert. Als Kontaktlinsenträger habe ich mich deshalb schon lange mit dem Thema beschäftigt. Bei einem Turnier habe ich dann Tiger darauf angesprochen. Er ist völlig begeistert und meinte, ich müsste das unbedingt machen lassen.
Endgültig entschieden habe ich mich dann bei einem Turnier in Schottland, wo ich nach 3 Runden führte. Beim Loch 2 in der letzten Runde bekam ich eine Fliege ins Auge, habe gerieben und die Linse verloren. Da ich keine Ersatzlinse hatte, war das Spiel damit vorbei und meine Entscheidung für die OP stand.

Warum lassen sich so viele Golfer lasern?

Um zu gewinnen (lacht)! Beim Golfspiel ist man auf perfekte Sicht angewiesen. Gerade beim kurzen Spiel und beim Putten ist es essentiell jede Ge­ländeunebenheit zu erkennen und die Breaks perfekt zu lesen. Außerdem wird das Sehvermögen durch die LASIK im Vergleich zu Brille und Kontaktlinse verbessert, besonders das Kontrastsehen. Dazu kommen die Problematiken, die mit Kontaktlinsen verbunden sind. Man muss sie ja nicht gleich verlieren, aber bei Wind, im Bunker oder -wie bei Tiger- bei Heuschnupfen sind sie oft störend.

Wieso haben Sie sich für das Augenzentrum Maus entschieden?

3 Gründe. Zum einen ist das Augenzentrum offizieller Partner der PGA of Germany. Zum anderen haben mir
Sven Strüver und Tino Schuster Herrn Maus empfohlen. Beide haben sich dort
mit hervorragenden Ergebnissen lasern ­lassen. Und last but not least verfügt das Augenzentrum als einziges Zentrum in Deutschland über den modernsten ­
Laser der Welt. Das dort angebotene Spektrum gibt es nur 2-mal weltweit. Als Profi will ich natürlich auch für meine Augen nur das Beste.

Wie haben sie die OP an sich empfunden? Ist sie schmerzhaft?

Ich muss zugeben, dass ich während der OP sehr angespannt war. Schmerzhaft ist sie aber überhaupt nicht und das Ganze ist ja auch nach ein paar ­
Minuten vorbei.

Wie waren die ersten Stunden danach?

Anders als bei Sven, der abends schon wieder Essen gegangen ist, haben
meine Augen ganz schön gebrannt und ­getränt. Ich habe den Abend mit ­geschlossenen Augen zu hause im Bett verbracht.

Wann konnten Sie wieder trainieren?

Ich habe mir selbst ein paar Tage Pause gegönnt, hätte aber bereits 2?–?3 Tage nach der OP wieder trainieren können.

Wie gut können Sie jetzt sehen?

Ich kann sehr gut sehen! Allerdings hatte nach der OP Probleme mit ­trockenen Augen und musste mehrmals täglich künstliche Tränenflüssigkeit tropfen. Die letzte Nachuntersuchung war sehr gut und meine Sehfähigkeit liegt deutlich über dem Durchschnitt – 160 Prozent!

Hat sich die OP positiv auf Ihr Golfspiel ausgewirkt?

Ja, es ist freier geworden, ohne störende Linsen. Auch Kontraste sind deutlich stärker als vorher. Wie es sich auf dem Platz auswirkt, werde ich nach der ­Winterpause sehen.

Würden Sie es wieder machen lassen?

Ja, auf jeden Fall. Ich kann deutlich besser sehen als vorher. Außerdem ist es ist ein enormer Gewinn an Lebens­qualität, einfach gut gucken zu können ohne sich um lästige Kontaktlinsen kümmern zu müssen.

Ausgabe MSN 1 / 2008

Dieser Artikel wurde veröffentlicht in der Ausgabe MSN 1 / 2008.

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