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Plötzlicher Herztod im Sport
Plötzlicher Herztod im Sport
Jeder Sportinteressierte erinnert sich an die dramatischen Todesfälle im Rahmen von öffentlichen Sportereignissen, wen könnte es als nächsten treffen?
Selbst bei seltenen Fällen in absoluten Zahlen sollte eine entsprechende Vorsorgeuntersuchung zu einer höheren Sicherheit führen.
Zunehmend größer wird kontinuierlich die Anzahl an angeborenen Fehlbildungen im Reizleitungssystem des Herzens, die häufig mit scheinbaren Ohnmachtsanfällen klinisch relevant werden, leider aber auch häufig durch den Herzsekundentod zum ersten Mal in fatale Erscheinung treten. Nicht zu vergessen ist auch, dass eine Reihe durchaus häufig eingesetzter Medikamente, u.?a. Antibiotika, als potenzielle Nebenwirkung die Auslösung bösartiger (maligner) Rhythmusstörungen als Nebenwirkung in sich trägt. Menschen über 35 Jahren sind im Wesentlichen durch die Arteriosklerose der Herzkranzgefäße gefährdet. Die sogenannte Koronare Herzerkrankung stellt den Hauptanteil an plötzlichen Todesfällen.
Im Vordergrund einer gründlichen Diagnostik vor der (Wieder-) Aufnahme intensiverer sportlicher Aktivitäten sollte eine gründliche Erhebung der Anamnese stehen. Hier ist neben den bisherigen Lebensumständen auch die exakte Familienanamnese und insbesondere auch die Analyse der sportlichen Aktivitäten (Trainingsanamnese) zu nennen. Nach einer gründlichen körperlichen Untersuchung sollte ein EKG, eine Ultraschalluntersuchung des Herzens und eine Ergometrie als Belastungsuntersuchung immer erfolgen, auch wenn dies von den Fachgesellschaften nicht immer so gesehen wird.
Optimal wird die Versorgung durch den Einsatz modernster diagnostischer Verfahren, die zu einer erheblichen Steigerung der Sicherheit führen und z.?B. stumm abgelaufene entzündliche Veränderungen am Herzmuskel nach Infekten, aber auch stumm abgelaufenen Infarkt noch so geringen Ausmaßes erkennen lassen! (Bildbeispiel 1) Dr. med. W.O.Schüler Lesen Sie hier noch mehr Fachbeiträge von Dr. med. W.O. Schüler: http://www.medicalsportsnetwork.de/medical/8549 |
Ausgabe MSN 2 / 2008Der Autor:Weitere Artikel online lesen |



