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Tennisellenbogen = Epicondylopathia humeri radialis
Tennisellenbogen = Epicondylopathia humeri radialis
Tennisellbogen bei Profis sind eher selten, daher Tennis-„arm“, weil mehr Personen diese Dies ist dadurch erklärbar, dass der Anfänger häufig „aus dem Handgelenk“ schlägt wie zum Beispiel beim Tischtennis, wodurch insbesondere die Handgelenksstrecker, die am Ellenbogen ihren Ursprung haben, chronisch überlastet werden. Der Profi führt im Gegensatz dazu seine Schläge aus dem Arm mit muskulär stabilisiertem Handgelenk durch. Außerdem kommt Griffstärke und Bespannungshärte eine gewisse Bedeutung in der Entstehung der Epicondylopathie zu. Bei Anfängern sollte die Bespannungshärte 26 bis 27 kp nicht überschreiten, der Griffumfang dem individuellen Abstand von der Handflächenmittellinie bis zur Spitze des Mittelfingers entsprechen. Die meisten Hobbysportler können aber ein leidvolles Lied davon singen, irgendwann einmal erwischt es fast jeden ... doch es muss nicht unbedingt sein, wenn man weiß, wie man sich richtig verhält! Was schmerzt beim Tennisellbogen? Es sind die sehnigen Ansätze der Muskulatur, die das Handgelenk heben und die Finger strecken (Extensorenmuskulatur), die am Epicondylus radialis entspringen. Diese Muskeln haben verschiedene Aufgaben: Sie beugen den Ellbogen, strecken die Finger und sind besonders wichtig für den physiologischen Faustschluss, indem sie das Handgelenk in Funktionsstellung bringen. Wie entsteht ein Tennisellbogen?
Durch Mikrorupturen oder Überlastung im Sehnenursprung bei typischen Beanspruchungen verkürzt sich die Extensorenmuskulatur, die erhöhte Muskelspannung behindert die Durchblutung der schon bradytrophen Sehnenansätze, d.h., die Ansätze der Muskulatur werden schlecht mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, Stoffwechselabfallprodukte können nicht abtransportiert werden, es komm tzu einer lokalen Entzündung, die Die klinische Diagnostik ist einfach 1. Ausgeprägter Druckschmerz, lokale Schwellung und Überwärmung im Sehnenursprung der Extensorenmuskulatur am radialen Epikondyl des Oberarms. 2. Dehnungs- und Funktionsschmerz der Extensorenmuskulatur, vor allem des M.extensor carpi radialis brevis. Eine bildgebende Untersuchung mittels Röntgen und MRT ist zum Beweis einer Verknöcherung oder einer Mikrowie Makroruptur im Sehnenansatz notwendig, zusätzlich lassen sich auch intraartikuläre Pathologien des Ellbogengelenks darstellen, die eventuell die chirurgische Behandlung indizieren. Neben mechanischen Ursachen muss der Ausschluss eventueller reaktiver Sehnenentzündungen durch Antikörper von Chlamydien- oder anderen Bakterieninfektionen (Herdsuche) oder durch erhöhte Harnsäure (Gicht) durch eine Blutuntersuchung routinemäßig durchgeführt werden. Zusätzlich bei jeder Abklärung einer Ellbogenläsion ist die Diagnostik der Schulter- und Halswirbelsäulenfunktion eine Voraussetzung zur erfolgreichen Behandlung eines Tennisarms. a) Prophylaxe gegen einen Tennisarm
- Beim Sport: gut aufwärmen und dehnen. - Qualität von Schläger und Bespannung überprüfen, richtige Griffdicke verwenden. b) Therapiemöglichkeiten bei schon manifestem Schmerzsyndrom
1 Bei akuten Schmerzen und beim Auftreten von Schwellungen: Kryotherapie. Fazit Der Tennisarm ist eine seltene, aber für viele Betroffene eine langandauernde Erkrankung, da sie meist inkonsequent diagnostiziert und behandelt wird. Die Prophylaxe ist eine wichtige Voraussetzung bei jeder sportlichen Betätigung. Die exakte Abklärung und die konsequente Therapie dieser Pathologie ermöglichen es vielen Sportbegeisterten, ihre individuelle Performance in kürzester Zeit wieder zu erreichen. |
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