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Ärzte & Sportklinik
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Ph.D. Ben F. Hurley
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Krafttraining und das Metabolische Syndrom
Krafttraining und das Metabolische SyndromTeil I: Insulinresistenz & Abdominale AdipositasEs gibt eine zunehmende Anzahl von Publikationen, die Krafttraining als Intervention zur Prävention und/oder Therapie chronischer Erkrankungen, besonders des Metabolischen Syndroms (MetS), untersuchen. Basierend auf der Beziehung des MetS zu Kardiovaskulären Erkrankungen, ist die Diagnose des MetS von der International Diabetes Federation und den US National Institutes of Health so definiert, dass drei von fünf der folgenden Kriterien erfüllt sein müssen: 1) erhöhter Nüchtern-Glukose- Spiegel, 2) erhöhter Taillenumfang, 3) erhöhter Blutdruck, 4) erhöhte Triglyceridspiegel, 5) erniedrigte HDL-Cholesterinspiegel.
Die dominierenden Umwelt-/Verhaltensrisiken, die hiermit in Zusammenhang stehen sind Tabakrauchen, Alter, Familienanamnese, Fettleibigkeit, artherogene Ernährung und körperliche Inaktivität. Während es schwierig ist zu zeigen, welchen genauen Anteil körperliche Inaktivität bei der Entwicklung des MetS hat, haben viele Studien gezeigt, in welchem Ausmaß vermehrte Bewegung in strukturiertem Bewegungstraining das Risiko zur Entwicklung Insulin Resistenz In der Ausgabe vom 4. März 2010 des New England Journals of Medicine stellen Selven et al. Belege aus einer Studie an 11.092 Nicht-Diabetikern vor, deren Blutspiegel von Glykohämoglobin (HbA1c) stark mit dem Risiko Diabetes mellitus, kardiovaskuläre Erkrankung und Todesfällen korreliert. Ein aktueller Report eines Komitees internationaler Experten unterstützt diese Ansicht (Nathan, 2009). Bereits eine geringe Änderung (<1%) des HbA1c kann zu einer großen Änderung/Verschiebung der Morbidität und Mortali- tät führen. Bedingt durch die Beziehung von HbA1c zur glykämischen Kontrolle, Insulinresistenz, Diabetesrisiko und dem Metabolischen Syndrom, sind für Sportwissenschaftler sportliche Interventionen (Übungen), die den HbA1c-Spiegel beeinflussen von großem Interesse. Geringe Muskelmasse und –kraft sind mit Typ II Diabetes vergesellschaftet (Parket al., 2006 & Park et al., 2007), dies unterstützt die Hypothese, dass Krafttraining günstige Effekte auf den HbA1c-Spiegel haben könnte. In diesem Zusammenhang berichteten Castaneda et al. (2002) dass HbA1c- Spiegel durch Krafttraining um einen ganzen Prozentpunkt sanken. Hierdurch konnte die Dosis der verordneten Antidiabetika bei 72% der Studienteilnehmer reduziert werden, in der Vergleichsgruppe ohne körperliche Betätigung waren in der untersuchten Zeit keine Änderungen des HbA1c-Spiegels aufgetreten, bei 42% musste die Diabetes Medikation erhöht werden. Ähnliche Effekte von Krafttraining auf den HbA1c-Spiegel bei Diabetikern wurden auch aus anderen Studien berichtet, in wenigen davon wurden etwas geringere Besserungen berichtet. Eine Kombination von Krafttraining mit aerobem Training scheint effektiver zu sein, als eines alleine, aber beides für sich führt zur Senkung des HbA1c-Spiegels unabhängig von dem anderen (Sigal et al. 2007). Insgesamt zeigen die Studien eine ausgeprägtere Besserung des HbA1c durch Krafttraining, wenn die Ausgangswerte hoch waren und die Trainingprogramme Protokolle mit hohem Widerstand über einen Zeitraum von mehr als zwei Monaten beinhalten. Eine Ausnahme hierzu bildet eine Studie von Ishii et al. (1998), die berichtet, innerhalb von 4–6 Wochen eine Reduktion von 2% erreicht zu haben, ohne dabei Protokolle mit ausgesprochen hohem Widerstand benutzt zu haben. Es gibt noch eine Vielzahl weiterer Methoden und Biomarker, die genutzt werden, um den Effekt von Krafttraining auf Insulinresistenz oder Insulinempfindlichkeit zu bestimmen, aber ähnlich zu den Studien die HbA1c nutzten, zeigten die Mehrzahl der Studien eine Steigerung der Insulinempfindlichkeit oder eine Reduktion der Insulinresistenz durch Krafttraining, unabhängig von der verwendeten Methode oder dem Biomarker, der zur Beurteilung herangezogen wurde. Abdominale Adipositas
Zum ersten Mal in der Geschichte der USA hat die Mehrheit der älteren Männer und Frauen eine Abdominale Adipositas und die Prävalenz derselben ist jetzt größer als die, des Übergewichts (Li et al., (2007). Dies führt zu einem hohen Risiko für die Entwicklung einer Insulinresistenz und des MetS. Die Stammfettsucht, viszerale Lesen Sie hier noch mehr Fachbeiträge von Ph. D. Ben F. Hurley: http://www.medicalsportsnetwork.de/medical/3863 |
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