Leistungsenergie : Optimal umgesetzt
Neues Kohlenhydrat liefert lang anhaltende Energie und fördert die Fettverbrennung
Die richtige Energieversorgung kann gerade bei Ausdauersportlern über Erfolg oder Niederlage entscheiden. Um optimale Leistung zu erbringen, brauchen unsere Muskeln ausreichend Brennstoff in Form von Kohlenhydraten. Ging man früher davon aus, dass allein deren Menge ausschlaggebend ist, betrachtet man heute zunehmend auch deren Art und unterscheidet zwischen „schnellen“ und „langsamen“ Kohlenhydraten.
Gemeint ist damit die Wirkung, die diese auf den Blutzuckerspiegel haben. Als Maßeinheit gilt hier der glykämische Index (GI): Leicht resorbierbare Kohlenhydrate mit hohem GI gelangen schnell in den Blutkreislauf und lassen so den Blutzuckerspiegel plötzlich und stark ansteigen. Ebenso schnell fällt dieser jedoch auch wieder ab. Nimmt ein Sportler nun vor einer Belastung hoch glykämische Kohlenhydrate zu sich, kann dies gleich zu Beginn der Belastung zu einem Abfall des Blutzuckerspiegels führen. Der Körper mobilisiert in Folge körpereigene Glukose und greift damit schon früh auf die wertvollen Glykogenreserven zu.
Die Folge ist eine frühzeitige Erschöpfung dieser Glykogenreserven. Der Sportler ermüdet schneller und seine Leistungsfähigkeit sinkt bis hin zu einem plötzlichen Leistungsabfall auf Grund zu geringer Glukosekonzentrationen im Blut. Bereits leicht gesunkene Werte beeinträchtigen die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit.
Obwohl also Kohlenhydrate mit hohem Energiewert aufgenommen wurden, können diese nicht effizient in Leistung umgesetzt werden. Gering glykämische Kohlenhydrate hingegen werden nur langsam resorbiert und wirken sich deshalb moderat auf den Blutzuckerspiegel aus.
Das Kohlenhydrat Palatinose™ (Isomaltulose) weist hier besondere Eigenschaften auf:
Als einziges voll verfügbares und gering glykämisches Kohlenhydrat, das dem Körper als direkte Glukosequelle dient, stellt Palatinose™ dem Körper „Kohlenhydratenergie“ gleichmäßig und über einen längeren Zeitraum zur Verfügung.
Palatinose™ wird aus reinem Rübenzucker gewonnen und kommt als natürlicher Bestandteil auch in Honig oder Zuckerrohrmolasse vor. Das Disaccharid wird vom Körper vollständig verstoffwechselt und gut vertragen. Auf Grund einer sehr stabilen Molekülbindung zwischen dem Fructose- und dem Glukose-Molekül erfolgt die Resorption jedoch peu à peu und über einen längeren Zeitraum. Große Schwankungen des Blutzuckerspiegels, wie sie nach dem Verzehr hoch glykämischer Kohlenhydrate zu beobachten sind, können so vermieden werden und die Energie wird effizienter genutzt.
Gering glykämischer Brennstoff
An der Energiegewinnung sind jedoch nicht nur Kohlenhydrate beteiligt. Unsere Muskeln beziehen ihren Kraftstoff neben Kohlenhydraten vor allem aus Fetten – je nach Anforderung und Intensität der Belastung zu unterschiedlichen Anteilen. Im Gegensatz zu den begrenzten Kohlenhydratspeichern, die je nach Belastung gerade genug Energie für ein bis zwei Stunden einlagern können, sind Fettspeicher selbst bei hoch trainierten Ausdauersportlern nahezu unbegrenzt.
Für eine optimale Ausdauerleistung versucht der Sportler deshalb seine Kohlenhydratspeicher so gut wie möglich zu schonen und stattdessen so weit wie möglich auf Fett als Substrat zuzugreifen. Die Fähigkeit einer effektiven Fettverbrennung mit einem möglichst hohen Anteil an der Gesamtenergiegewinnung ist für die Ausdauerleistungsfähigkeit deshalb von großer Bedeutung.
Ein Ziel des Ausdauertrainings von Sportlern ist daher die Steigerung der Fettstoffwechselnutzung während der Ausdauerbelastung. Sportmedizinische Studien haben jetzt gezeigt, dass Palatinose™ auch zu einer höheren Fettverbrennungsrate beitragen kann. Zur Fundierung dieses durch Lebensmittel induzierten Trainingseffektes verglichen die Forscher an der Universität Freiburg die Fett- und Kohlenhydratverbrennung nach Einnahme eines Palatinose™-Getränkes und eines hoch glykämischen Maltodextrin-Getränkes. Sowohl im Ruhezustand als auch unter sportlicher Belastung konnte eine erhöhte Fettverbrennung bei der Palatinose™-Gruppe gemessen werden. Insgesamt lag der aus Fett bezogene Anteil der Energie während der Ausdauerbelastung um 25 Prozent höher als bei der Maltodextrin-Gruppe.
Wie auch die verlängerte Energiebereitstellung ist dies auf die gleichmäßigere Blutglukosebereitstellung von Palatinose™ und der damit verbundenen geringen Insulinausschüttung zurückzuführen: Zuständig für die Regulierung
des Blutzuckerspiegels und des Substratstoffwechsels, hat Insulin unter anderem eine hemmende Wirkung auf die Fettverbrennung zugunsten der Nutzung von Kohlenhydraten. Zur Förderung einer möglichst hohen Fettverbrennungsrate sind niedrigere Insulinkonzentrationen deshalb vorteilhaft. Ganz auf Kohlenhydratverbrennung zu verzichten und auf reine Fettverbrennung umzustellen, ist dem Körper jedoch nicht möglich, da die Verstoffwechselung von Fetten unter Verbrauch von Energie aus Glukose abläuft. „Fette brennen in der Flamme der Kohlenhydrate“ ist ein bekannter Ausdruck, der diesen Zusammenhang plakativ umschreibt. Diese Glukose liefert Palatinose™ in optimaler Weise: Nicht zu viel – sonst würde der Körper ausschließlich auf die Nutzung dieser Energiequelle umschalten – aber gerade genug und über einen längeren Zeitraum, um die „Flamme“ kontinuierlich am Brennen zu halten.
Sportler profitieren also in zweierlei Hinsicht von Palatinose™:
Einerseits liefert sie lang anhaltende Energie in Form von Glukose. Andererseits fördert sie die Fettverbrennung, schont somit die Kohlenhydratspeicher und unterstützt die Leistungsfähigkeit.
Mittlerweile sind die ersten Getränke mit Palatinose™ auf dem Markt – zu erkennen entweder an der Zutatenliste unter „Isomaltulose“ oder an dem Schriftzug „Palatinose™“ auf dem Etikett.
Dr. Stephan Hausmanns
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