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Ärzte & Sportklinik
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Dr. Holger Herwegen
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Präventionskurs mit Golfelementen
Präventionskurs mit Golfelementen
Der Begriff Prävention stammt vom Lateinischen „praevenire“ ab und bedeutet soviel wie „zuvorkommen oder verhüten“. Dies geschieht im Allgemeinen durch Maßnahmen, die im Sinne einer vorausschauenden Problemvermeidung eingesetzt werden. Der Golfsport bietet hier mit seinem moderaten Beanspruchungsprofil ein breites Feld zur
Aufgrund der hohen Inzidenz von Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule, die zu einem großen Anteil durch abgeschwächte Muskulatur und fehlerhafte Verhaltensweisen hervorgerufen werden, liegt die Etablierung eines primärpräventiven Kurses nahe. Ein derartiges Programm richtet sich an gesunde Versicherte, die ihre Stabilitätsdefizite – hier des Rumpfes – stärken sowie Haltungsfehlern durch abgeschwächte und/oder verkürzte Muskelgruppen gezielt entgegenwirken wollen. Die Anforderungen werden durch den Leitfaden der Krankenkassen nach § 20 SGB und 2 SGB V vorgegeben. Bereits von vielen großen Krankenkassen wird diese Intervention als Präventionskurs anerkannt.
Die Ziele der Intervention sind entsprechend der Kernziele des § 20 neben der Verminderung von Risikofaktoren und Stärkung der physischen Gesundheitsressourcen (Kraft, Beweglichkeit), Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens auch eine Hilfe zur Entwicklung der Fähigkeit, selbst Kontrolle über haltungsbedingte Aspekte der Gesundheit auszuüben. Zur Umsetzung derartiger Ziele des präventiven Gesundheitstrainings wurden bislang die gesundheitsförderlichen Aspekte des Golfsports nicht ausgenutzt. Ein Kurs erstreckt sich über 10 Trainingseinheiten
Positive Effekte für den Teilnehmer lagen nicht nur in einer Verbesserung der offensichtlichen Elemente Kraft und Beweglichkeit, sondern auch in einer Steigerung der psychischen Stabilität. Mittels einer kontrollierten Studie (n=22) wurde die Wirkungsweise untersucht. Die Interventionsdauer betrug 11 Wochen, wobei die Teilnehmer ein wöchentliches gemeinsames Training und ein freiwilliges Heimtraining durchgeführt haben. Es wurden Kraft-, Beweglichkeits-, Koordinations-, Entspannungsübungen mit integrierten Golfelementen nach präventiven Richtlinien absolviert. Test und Retest erfolgten mittels Muskelfunktionstests und Fragebogen zur Erfassung des Gesundheitszustands und -wahrnehmung. Die psychische und körperliche subjektive Gesundheitswahrnehmung steigerte sich während der Intervention geringfügig. Die Kraftfähigkeit des Rumpfes (Bauch) und der Beine (Oberschenkelvorderseite) haben sich deutlich positiv verändert. Die Beweglichkeit ergab keine nennenswerten Unterschiede. Der Bewegungsstatus konnte durch eine Erhöhung der
Für den Trainer eröffnen sich somit weitere Qualifikations- und Abgrenzungsmöglichkeiten. Ebenso sind gesundheitlich orientierte Institutionen wie Sportvereine, Gesundheitszentren und klinikorientierte Institute angesprochen. Es sollen eine Öffnung und Sensibilisierung für präventive Angebote geschaffen werden und Menschen erreicht werden, die bisher dem präventiven Dr. Holger Herwegen Lesen Sie hier noch mehr Fachbeiträge von Dr. Holger Herwegen: http://www.medicalsportsnetwork.de/medical/4461 |
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