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Sporternährung - Hefe macht's möglich

Schnellere Regeneration durch Enzym-Hefezellen

Sport und Immunsystem

Intensive und vor allem ungewohnte körperliche Belastung bedeuten für den Organismus Stress. Stress erzeugt dabei eine weitgehend einheitliche Ganzkörperreaktion, die auf die Wiederherstellung des Gleichgewichts aller Organvorgänge zielt und den Körper vor Überbelastung schützen soll. So kann sich der Körper regenerieren und an die neue Belastung anpassen. Die Reaktion des Immunsystems auf Sport ist als Teil der Trainingsanpassung zu verstehen. Die Immunreaktion scheint die individuelle Verarbeitung des Körpers auf den Belastungsstress widerzuspiegeln, da seine Reaktion bei überforderten Sportlern und bei Personen mit schlechtem Trainingszustand ausgeprägter als bei fitten Sportlern ausfällt. Bemerkenswert ist dabei, dass nicht nur die Trainingsanpassung, sondern auch die Ernährung das Ausmaß der akuten Immunreaktion abschwächen und eine höhere Belastbarkeit der Muskulatur anzeigen kann. Über Ernährungseinflüsse können also Funktionsweise und Aktivitätszustand von immunkompetenten Blutzellen in der Nach­belastungsphase günstig beeinflusst werden.

Infektneigung bei Leistungssportlern

Bei vielen Leistungssportlern treten Infekt­neigung und Anfälligkeiten für Sportverletzungen vermehrt auf. Sie nehmen bei steigendem Training und zusätzlichem Wettkampfstress oft deutlich zu. Besonders in den anstrengenden Phasen der Wettkampfvorbereitung sind Infekte der oberen Atemwege ein Leistung einschränkendes Ereignis. Dadurch ist oft eine Unterbrechung des geplanten Trainingsaufbaus notwendig; die Teilnahme an Wettkämpfen unmöglich. Schließlich kann eine Erkältung leicht zu einer chronischen Nebenhöhlenentzündung werden oder sogar zu einer Herzmuskelentzündung eskalieren.

Moderates Training ist gut für das Immunsystem

Eine Vielzahl von Untersuchungen hat ergeben, dass hohe Intensitäten und große Umfänge im Ausdauerbereich die Infektrate erhöhen, während ein moderates Training die Infektneigung vermindert. Die zeitliche Dauer dieser vor­­über­gehenden, durch Sport hervor­ge­­rufenen Immunschwächung beträgt mehrere Stunden, sodass eine verminderte Abwehrlage nach Belastung („open window“) für die erhöhte Infektrate bei intensiv Sporttreibenden verantwortlich ist.

Infektneigung – ein kalkulierbares Risiko?

Neben Intensität und Dauer der sportlichen Aktivität sind auch Faktoren aus dem Bereich der Psycho-Neuroendo­krinologie und der Ernährung in ihrer Wirkung auf die Immunkompetenz bei Sportlern wissenschaftlich untersucht worden. Diese Faktoren haben nachweisbar Auswirkungen auf die Infektneigung. So hatten Personen mit gesundem ­Lebensstil (ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf, wenig Alltagsstress) einen im Blut nachweisbar höheren Aktivitätszustand von definierten Immunzellen als Vergleichspersonen mit unausgewogenem Lebensstil. Die Freiburger Sportmedizin ging hierzu bei ca. 1.000 Leistungssportlern der Frage „Infektneigung und Sporttreiben“ nach. Gefragt wurde nach der Trainingsart, dem Trainingsumfang, den speziellen Regenerationsmaßnahmen, dem zusätzlichen Alltagsstress und schließlich auch nach den Ernährungsgewohnheiten. Die Ergebnisse zeigten eindeutig, dass Sport und Lebensstil für die Infektneigung bei Sportlern mitverantwortlich sind. Während intensiver und exzessiver Ausdauer­sport, Alltagsstress und Schlafdefizit die Infektneigung um mehr als das Doppelte ansteigen lassen, können regelmäßiger Verzehr von Obst und Gemüse das Infektrisiko deutlich senken. Der Sportler möchte natürlich durch die Optimierung solcher Einflussfaktoren ein Maximum an Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit erreichen und nutzt dazu den erlaubten Einsatz von Immunstimulanzien, Nährstoffergänzungen und biologischen Wirkstoffen. So werden auch Enyzm-Hefezellen-Präparate von vielen Sportlern eingenommen und als positiv beurteilt. Sie enthalten Aminosäuren, Mineralien, Spurenelemente bei einem hohen Anteil an Selen und antioxidativ wirksame Vitamine.

Enzym-Hefezellen im Leistungssport

Um Beweise für die Wirksamkeit von Enzym-Hefezellen (Dr. Wolz Zell GmbH) zu erhalten, wurde am Universitätsklinikum Freiburg eine Gruppe von Ausdauersportlern über 12 Wochen getestet. Einer Eingangsuntersuchung folgte eine 6-wöchige Vorlaufphase unter normalen Trainings- und Ernährungsbedingungen ohne Zusatzernährung. Anschließend erfolgte der erste Test als 15-km-Crosslauf mit hoher Intensität. Der zweite Testlauf erfolgte nach einer weiteren 6-wöchigen Beobachtungsphase unter unveränderten Trainings- und Ernährungsbedingungen, aber nun bei zusätzlicher Gabe des Enzym-Hefezell-Präparats (Dr. Wolz Zell GmbH, Sanuzella© ZYM, 2?x?1 Fl. pro Tag). Zum ersten Mal konnten hier für Leistungssportler unter Anwendung eines Hefezellpräparates positive Effekte aufgezeigt werden im Sinne einer Leistungsstabilisierung und Stressreduzierung. Sowohl die Muskelzellfunktion wie auch die Immunzellfunktion waren signifikant verbessert.
Offenbar werden mit den Enzym-Hefezellen dem Organismus essenzielle Nährstoffe zugeführt, die über ihre biologischen und biochemischen Eigenschaften Immunsystem und Muskel­stoffwechsel günstig beeinflussen.

Erfahrungen mit Enzymhefe

Mittlerweile haben viele Sportler Enzym-Hefezellen-Präparate gezielt in ihren Trainingsplan und in die Wettkampfvorbereitung eingebaut, um ihre Gesundheit zu stabilisieren und ihre Leistungsfähigkeit über eine beschleunigte Regenerationsphase zu optimieren. Fachverbände wie der Bund Deutscher Radfahrer, der Deutsche Skiverband oder die Deutsche Triathlon-Union gehören zu den Bestellern der Enzym-Hefezellen-Präparate der Fa. Dr. Wolz Zell GmbH. Auch Spitzenmannschaften wie der FC Schalke 04 und verschiedene Olympia­stützpunkte bauen auf die gesundheitsstabilisierende und leistungsfördernde Wirkung der Enzym-Hefezellen.

Lesen Sie hier noch mehr Fachbeiträge von Prof. Dr. Aloys Berg:

http://www.medicalsportsnetwork.de/medical/6905

Stichwörter:
Regeneration Sporternährung Nutrition

Ausgabe MSN 2 / 2007

Dieser Artikel wurde veröffentlicht in der Ausgabe MSN 2 / 2007.
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