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Ärzte & Sportklinik
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Dr. med. Heinz Lohrer
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Extrakorporale Stoßwellentherapie
Extrakorporale Stoßwellentherapie
Das Sportmedizinische Institut Frankfurt am Main e.?V. wurde 1984 gegründet und hat sich seither zu einem der führenden sportmedizinischen Zentren entwickelt.
Im Sportmedizinischen Institut Frankfurt am Main wurde 1996 das, auch international, erste Gerät zur Applikation extrakorporaler Stoßwellen bei Sportlern (Minilith SL1, Storz Medical AG) installiert.
Bereits im Jahre 1996 hatte sich die Technologie als so wertvoll gezeigt, dass wir den Minilith SL1 im Rahmen der Betreuung der Olympiamannschaft in Atlanta/USA eingesetzt haben. In dieser Phase bestand ein wesentlicher Nachteil des Verfahrens in der Größe und dem Gewicht der ESWT-Geräte. Um die im Sport notwendige Mobilität zu gewährleisten, war von vornherein ein kompakteres Gerät und wenig Gewicht des Applikationsapparates notwendig.
Die weitere technische Entwicklung der ESWT brachte nicht nur handlichere und damit transportable Geräte, sondern mit der radialen Ausbreitung der Stoßwellen im Körper auch eine prinzipiell neue Technologie, die sich vor allem im Sport als besonders wertvoll erweisen sollte. Neben der erhöhten Flexibilität war damit vor allem die Möglichkeit gegeben, die Achillodynie und das Patellaspitzen-Syndrom erfolgreich zu behandeln (Lohrer et al. 2002). International wurde ein derartiges Gerät von uns erstmalig bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney eingesetzt. So wurde auch der frühere Minilith SD1 als rein fokussierendes Stoßwellensystem durch seinen Nachfolger, den DUOLITH SD1 – fokussiertes/radiales Stoßwellentherapie-System (Storz Medical AG) ersetzt.
Wir setzen den Masterpuls MP 50 als radiales Stoßwellentherapie-System nicht nur erfolgreich im Rahmen der allgemeinen sportorthopädischen Therapie im Sportmedizinischen Institut Frankfurt am Main ein. Dieses Gerät gehört für uns mittlerweile zur sportmedizinischen Grundausrüstung bei der Betreuung nationaler und internationaler Wettkämpfe (Deutsche Meisterschaften, Europameisterschaften, Weltmeisterschaften) und Trainingsmaßnahmen. Die Behandlung erstreckt sich dabei neben den sogenannten Standardindikationen (Insertionstendopathien und Tendopathien) auch auf die Behandlung von Triggerpunktmyogelosen, Muskelhärten, periostalen Reizzuständen sowie im Rahmen der Reflextherapie zur Stoßwellenakupunktur. Lesen Sie hier noch mehr Fachbeiträge von Dr. med. Heinz Lohrer: http://www.medicalsportsnetwork.de/medical/6969 |
Ausgabe MSN 3 / 2008Der Autor:Weitere Artikel online lesen |

