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Ärzte & Sportklinik
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Dipl. oec. troph Günter Wagner
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Sporternährung - Trinkverhalten im Winter
Sporternährung - Trinkverhalten im WinterWenigtrinker im Winter gefährdetÜber 80 % der Bevölkerung ändern im Winter ihr Trinkverhalten deutlich. Nicht immer in empfehlenswerter Weise, denn bei fast 20 % geht dies mit einer verminderten Gesamttrinkmenge einher, wie eine aktuelle Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag von Hassia Mineralquellen dokumentiert. Trinkverhalten im Winter und im Sommer deutlich different
Das Durstgefühl richtet sich nach dem aktuellen Wasserbedarf und wird sehr fein reguliert. Zumindest sollte es das. Doch oft ist das Durstempfinden unterdrückt, sei es durch eine langfristige Anpassung an temporäre Wasserdefizite oder durch eine Überlagerung anderer psychologischer Faktoren wie Stress, Leistungsdruck oder der Angst vor zu häufigen Toilettengängen. Im Winter scheint das Durstgefühl weiteren Einflüssen zu unterliegen. Denn 18,3 % aller Befragten der repräsentativen GfK-Untersuchung trinken wegen eines veränderten Durstgefühls im Winter generell weniger, vor allem weniger Mineralwasser (16,5 %, Mehrfachnennungen waren möglich). Deutlich mehr als die Hälfte (65 %) greift verstärkt zu warmen Getränken wie Tee und Kaffee. Und gut 25 % der Untersuchungsteilnehmer versuchen mit einem gesteigerten Konsum von Fruchtsäften für einen verbesserten Vitaminhaushalt zu sorgen. Trockene Sporthallenluft vergrößert Wasserbedarf Auch sportlich Aktive sind durch die trockene Luft in Sporthallen von dieser Problematik betroffen. Viele Sommer-Outdoorsportler wechseln im Winter das Terrain und sind in den unzähligen Sporthallen im ganzen Land aktiv. Doch schon klassische Hallensportler kommen selbst im Sommer nicht auf empfohlene Optimal-Trinkmengen. Eine Umfrage des Projekts Sport&Ernährung der Hochschule Fulda in Kooperation mit dem Institut für Sporternährung e.V., Bad Nauheim, an hochleistungsaktiven Spielern eines osthessischen Tischtennisbundesligavereins brachte zutage, dass nur etwa ein Drittel der Aktiven tägliche Trinkmengen erzielt, wie sie für Sportler empfohlen werden. Mehr als 20 % der in die Befragung involvierten Spieler erreichte noch nicht einmal die empfohlene Gesamtwasserzufuhr für Nichtsportler von 35 ml/kgBM/d. Diese Übersicht legt nahe, dass die saisonalen Hallensportler wie z.B. Tennisspieler oder Beachvolleyballer im Winter in noch geringerem Maße der optimalen Versorgung mit Wasser nahe kommen. Energiehalt von Fruchtsäften oft unterschätzt Wer im Winter regelmäßig vermehrt zum reinen Saft greift, beeinflusst seine Energiebilanz erheblich. Neben der Vitaminversorgung sind auch Mineralstoffe und Spurenelemente für ein intaktes Abwehrsystem mitverantwortlich, was viele Aktive oft nicht mit ins Kalkül ziehen. Eine Möglichkeit, den Wunsch nach Schutz vor Erkältungskrankheiten und angemessener Energiezufuhr zu verbinden stellen Saftschorlen aus Fruchtsäften und Calcium und Magnesium haltigen Mineralwässern dar. Mit ihnen wird die Nährstoffdichte der Mineralstoffe deutlich verbessert und der Energiegehalt bei einem Mischungsverhältnis von 1:1 halbiert. Regelmäßig sportlich Aktiven empfiehlt sich zudem auf ein Calcium-Magnesium-Verhältnis von 2 : 1 im Mineralwasser zu achten. Da beide Elektrolyte in eben diesem Verhältnis in relevanten Mengen mit dem Schweiß verloren gehen, ist mit einem derartigen Mineralwasser die kompensierende Zufuhr leichter gewährleistet. Für eine angemessene regelmäßige Magnesiumversorgung spricht darüber hinaus, dass Magnesium positiv auf die psychische Stabilität wirken soll. Um den Winterblues zu vermeiden oder ihm zu entkommen ist eine individuell optimierte Magnesiumversorgung eine Grundvoraussetzung. Fazit Ein verändertes Trinkverhalten im Winter entspricht der natürlichen körperlichen Anpassung an die mit dem Winter verbundenen klimatischen Veränderungen. Allerdings führen die fortschrittlichen Sozialisations- und Lebensbedingungen in unseren Breiten zu Umgebungsfaktoren, auf die die Regulationsmechanismen des menschlichen Körpers noch nicht optimal adaptiert sind. Wer zu den fast 65% gehört, die im Winter verstärkt warme Getränke konsumieren, verliert leicht seine Mineralstoffbilanz aus dem Blick. Wegen des verminderten Durstgefühls im Winter insgesamt weniger zu trinken ist aufgrund der heutigen Alltagssituationen mit trockener Heizungsluft in warmen Büroräumen und geheizten Sporthallen keine physiologisch sinnvolle Handlungsalternative. Und der regelmäßige, verstärkte Genuss von reinen Säften kann zu Problemen beim Gewichtsmanagement im Winter führen. Wer sich zeitgemäß versorgen will, greift daher auch im Winter bewusst und situationsspezifisch geplant zu mineralstoffreichen Mineralwässern. Sie ermöglichen es, den Überblick über die Calcium- und Magnesiumversorgung zu behalten, liefern Kalorien frei diese beiden wichtigen, auch und gerade bei sportlich Aktiven bedeutenden Mineralstoffe und unterstützen so den Wunsch, fit und ohne große Diätmaßnahmen in das Frühjahr starten zu können. |
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