MSN-6-2009
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Tobias Angerer - Maximale Sehkraft für optimale Leistung
Tobias Angerer - Maximale Sehkraft für optimale Leistung
Die Erfolgsliste des Langläufers Tobias Angerer ist lang. Als erster Deutscher schaffte er es, 2006 und 2007 zwei Mal hintereinander den Gesamtweltcup zu gewinnen. Bei
Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen erlangte er bisher jeweils drei Medaillen.
Neben der klassischen Vorbereitung wie Training in Ausdauer, Koordination, Technik und
mentaler Stärke, unterzog er sich einer OP, die seine Sehkraft deutlich erhöht hat.
„Nur mit maximaler Sehkraft kann ein Langläufer selbst bei hohen Geschwindigkeiten, Flutlicht oder wechselnden Lichtverhältnissen die Bodenverhältnisse und Veränderungen der Spur präzise und rechtzeitig erkennen und entsprechend schnell reagieren. Der Läufer ist sicherer und die Gefahr von Fehlern, die Zeit kosten oder im schlimmsten Fall zu Stürzen und Verletzungen führen, kann deutlich reduziert werden“, so Augenarzt und Laserexperte Matthias Maus.
Tobias Angerer berichter hier über seine Erfahrungen
Eine angeborene Sehschwäche, nur 10% Sehvermögen auf dem linken Auge, hat mein Blickfeld stark eingeschränkt. Aufgrund der unterschiedlichen Augen und der starken Hornhautverkrümmung bin ich nie mit Brille oder Kontaktlinsen zurechtgekommen. Beim Langlaufen hatte ich bei Flutlichtrennen einen Nachteil, da ich die Bodenverhältnisse und Veränderungen nicht gut oder erst sehr spät erkennen konnte.
Auch beim Golf und Tennis machte sich das eingeschränkte räumliche Sehen negativ bemerkbar.
Die Frage, ob meine angeborene Hornhautverkrümmung mit der Lasik- Technik zu behandeln sei, führte mich, auf Empfehlung von Bundestrainer Jochen Behle, zum sehkraft Augenzentrum Maus, welches als einziges Zentrum in Deutschland mit dem modernsten Laser der Welt arbeitet.
Zunächst wird das Sehvermögen in jedem einzelnen Punkt der Hornhaut bestimmt, dazu kommen Daten über deren Form und Krümmung sowie Fehlern, die mit Brille oder Kontaktlinsen nicht korrigiert werden können. Die abschließende Bestimmung der Hornhautdicke gibt Aufschluss darüber, ob genügend Gewebe da ist, um die Fehlsichtigkeit korrigieren zu können. Einige Tage später konnte meine OP stattfinden. Natürlich war ich nervös und angespannt, aber auch interessiert – schließlich ist eine Augen-OP nichts Alltägliches. Nach 10 Minuten war es auch schon vorbei, von Schmerzen keine Spur. Einen Zahnarztbesuch empfinde ich schlimmer. Danach haben die Augengebrannt, und aufgrund der Augentropfen, die ich nehmen musste, konnte ich den Rest des OP-Tages fast nichts sehen. Ich war froh, dass meine Freundin dabei war, um mir behilflich zu sein. Bereits am nächsten Tag ging es besser. Die Augen waren zwar noch gereizt, aber ich konnte schon eine deutliche Verbesserung der Sehfähigkeit feststellen. Inzwischen habe ich mich an ein viel größeres Blickfeld gewöhnt. Nach einer Woche bin ich wieder problemlos ins Training eingestiegen. Ich setze die Ski sauberer und nehme viel mehr wahr, was um mich herum passiert. Auch im Alltag empfinde ich die Veränderungen positiv, sei es beim Autofahren, beim Lesen oder auch beim Sport allgemein. Ich gehe einfach „mit neuer Sichtweise“ durch das Leben und kann es jedem nur empfehlen!
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