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MSN-2-2010
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Femoropatellares Schmerzsyndrom
Femoropatellares SchmerzsyndromFemoropatellares SchmerzsyndromIn der Sportwissenschaft sucht man noch immer nach Parametern, die die Varianzen für das Zustandekommen von sportartspezifischen Leistungen möglichst komplett aufklären. Diese Informationen sind ganz besonders wichtig für die Trainingsplanung und -steuerung im Leistungssport und gelten Femoropatellares Schmerzsyndrom darüber hinaus als Schlüsselqualifikationen, die das Potenzial eines Athleten auf seine maximale Leistung hin projizieren. Die üblichen Messverfahren bestimmen zum Beispiel physische und physiologische Parameter wie etwa die Körperzusammensetzung oder die belastungsabhängige Herzfrequenz sowie sport- art spezifische und kognitive Fähigkeiten. Die Aussagekraft der Messwerte genügt jedoch häufig nicht aus, um die Struktur einer komplexen sportlichen Leistung sowie interindividuelle Unterschiede zu erklären. Außerdem liefern unsere sportpraktischen Tests und sportmedizinischen Untersuchungen lediglich Informationen über den Phänotypus des Körpers und dessen Leistungsvermögen, während die Einblicke in die genotypischen Eigenschaften der Athleten verdeckt bleiben. Man erhofft sich deshalb, aus der genetischen und der molekularen Forschung neue Tests ableiten zu können, die tiefere Einblicke in das Zustandekommen einer sportlichen Leistung und somit eine bessere Vorhersage von Trainingsverbesserungen ermöglichen. Genetische Testung
Molekulargenetische Techniken machen die Ermittlung jener DNA-Varianten oder Polymorphismen möglich, die mit der Veranlagung für besondere körperliche Fähigkeiten assoziiert sind. Aus der Human gene map for fitness and performance related traits sind mittlerweile mindestens 249 Gene mit sportbezogener Relevanz bekannt. Zu den ermittelten Determinanten zählen unter anderem die maximale Sauerstoffaufnahme, die anaerobe Leistungsfähigkeit, die Muskelfasertypverteilung, muskuläre Enzymkonzentrationen sowie die Trainierbarkeit einiger dieser Faktoren. Der wissenschaftliche Wert dieser Auflistung ist allerdings sehr kritisch zu hinterfragen. Denn die Aufnahme eines Gens in die Liste hat lediglich zur Voraussetzung, dass in einer beliebigen Studie auf dessen positive Assoziation mit einer sportlichen Fähigkeit geschlossen wurde. Eine Widerlegung dieses Zusammenhangs durch nach folgende Studien bewirkt keine Korrektur der in der Liste aufgeführten Gene. Femoropatellares Schmerzsyndrom |
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