Aktuell : Knorpelzellen mit kleinen Schnitten transplantiertOrthopäden der Universitätsmedizin Mannheim transplantieren nachgezüchtete Knorpelzellen minimal-invasiv in erkranktes Hüftgelenk
Das Wort ist ein echter Zungenbrecher – aber dahinter verbirgt sich eine großartige Zukunftsperspektive bei der Behandlung von Gelenkschmerzen: Chondrozyten-Transplantation. Unter Chondrozyten verstehen die Ärzte Knorpelzellen. Orthopäden der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) haben jetzt erstmals nachgezüchtete Knorpelzellen minimal-invasiv in ein Hüftgelenk transplantiert.
Behindertensport - Paralympische SpieleEine Erfolgsgeschichte - von Prof. Dr. phil. Gudrun Doll-TepperEntwicklung von zellularen Implantatwerkstoffen aus TitanDurchwachsene Strukturen - von Dr. -Ing. Peter Quadbeck
Zellulare Implantatwerkstoffe aus Titan sind hoch belastbar und dabei so elastisch wie ein spongiöser Knochen. Als knochenähnliches und durchwachsbares Implantat ermöglichen sie das Ersetzen großer Defekte ohne die Entnahme
körpereigenen Knochens. Das Ziel der Entwicklung ist die schnellere Mobilisierung des Patienten und die Beschleunigung des Heilungsprozesses. HerzfrequenzvariabilitätGesundheitsförderung, Trainingssteuerung, Stressbewältigung - von Prof. Dr. Kuno Hottenrott
Die Herzfrequenzvariabilität (HRV) rückt seit einigen Jahren zunehmend ins Blickfeld von Sportwissenschaftlern, Psychologen und Biomedizinern. Vor allem neuere Mess- und Analyseverfahren ermöglichen es, die HRV-Analyse auch auf
angewandte Fragestellungen aus den Bereichen Gesundheitsförderung, Belastungssteuerung und Stressbewältigung auszudehnen. Hochintensitätstraining als effizienteste Methode zum MuskelaufbauMuskeln in Minuten - von Prof. Dr. phil. Jürgen Gießing
Beim Muskeltraining waren bislang sehr große Trainingsumfänge üblich. Mindestens drei bis vier Trainingstage pro Woche und zahlreiche Übungen, von denen dann jeweils gleich drei Sätze absolviert werden sollten. Neue Studienergebnisse zeigen aber, dass mindestens die gleichen Fortschritte erzielt werden, wenn anstelle von drei Sätzen nur ein hochintensiver Satz von jeder Übung ausgeführt wird.
Kniearthrosevon Dr. Ulrich Kau
Im Hochleistungssport hat das Bestreben, den Sportler durch präventive Maßnahmen gesund und leistungsfähig zu halten, seit Jahren oberste Priorität. Nicht warten bis ein Überlastungsschaden aufgetreten und damit die Trainierbarkeit aufgehoben oder reduziert ist, sondern schon im Vorfeld Einfluss nehmen.
Körperliche Aktivität und Training in der Sekundärprävention der koronaren Herzerkrankung (KHK)Schutz fürs Herz - von Prof. Dr. Birna Bjarnason-Wehrens, PD Dr. med. Christian Knackstedt
Individuell angepasstes und überwachtes körperliches Training gehört zum festen Bestandteil der Rehabilitation nach einem Herzinfarkt, aber auch interventioneller oder operativer Therapie der koronaren Herzerkrankung (KHK). Dies gilt gleichermaßen sowohl für die Anschlussrehabilitation, die unmittelbar nach der Behandlung im Akutkrankenhaus erfolgt, als auch für die langfristige, lebenslange Rehabilitation am Wohnort in der Herzgruppe.
Leistungssteigerung durch SchlingentrainingStabiler Kern - von Andreas Heißel
Die Besonderheit des Schlingentrainings: Jeder kann in seiner Leistungsstärke trainieren. Neben den positiven Effekten für die Rehabilitation z.B. von Rückenschmerzen profitieren alle davon – bis hin zum Leistungssportler. Mit erstaunlichen Effekten: Nicht nur die Kraftwerte verbessern sich, insbesondere die Ansteuerung der Muskeln durch das zentrale Nervensystem wird positiv beeinflusst. Für Fußballer bedeutet diese bessere Ansteuerung des...
Liga konfusvon Masiar Sabok SirMyofasziale TriggerpunkteSchmerzen - Häufige Ursache: Myofasziale Triggerpunkte - von Dr. med. Hannes Müller-Ehrenberg
Die Muskulatur, die immerhin 40–50 % des Körpergewebes ausmacht, spielt in der Sportmedizin hinsichtlich der Kraftentwicklung und Leistungssteigerung eine
wichtige Rolle. Erfahrene Ärzte, Physiotherapeuten und Osteopathen wissen aber auch, dass myofasziale Strukturen (Muskulatur und Bindegewebe) häufig ursächlich für akute und chronische Schmerzen sind. Typischerweise werden so genannte myofasziale Triggerpunkte (MTrP) in der Muskulatur, aber... Orthopädie - Kapselbandinstabilitäten in der SchulterSchulter in Gefahr - von Dr. med. Gerd Rauch
Das Schultergelenk bietet uns eine enorm große Bewegungsfreiheit. Gerade in den Hochbeschleunigungssportarten mit Überkopfbelastungen wie beim Handball und
Tennis kann es durch chronische Überbeanspruchung mit repetitiven Mikrotraumen der kapsulo-labralen Strukturen zu sekundären Kapselbandinstabilitäten kommen. Pilates und Physiotherapie in der Sportmedizinvon Kathrin Klement
Vorweg: Pilates als Workout und als Methode in der Physiotherapie sind völlig unterschiedliche Dinge. Geht es um das sehr traditionelle Pilates oder um pilatesbasiertes Training auf der Grundlage der Pilates-Prinzipien? Das Letzt genannte feiert schon seit einigen Jahren in den USA große Erfolge – auch in der Vor-Rehaphase und wird zunehmend wissenschaftlich erforscht.
Richtig trinken während einer ReduktionsdiätTrink dich schlank - von Dipl. oec. troph Günter Wagner, Dipl. oec. troph Eva Maria Hund
Die Arbeitskollegen tun es viel zu selten, Ihre Familie macht es wahrscheinlich auch nicht oft genug und selbst die Mannschaftskollegen könnten es häufiger tun. Und auch Sie müssten öfter ran: an die Trinkflasche. Zwar wissen die meisten Deutschen, dass Wasser ein Lebenselixier ist – dennoch zeigen Umfragen, dass mindestens 50 Prozent (bei Kindern und Rentnern sogar ein größerer Anteil) zu selten nach der Flasche greifen. Mindestens zwei Liter...
Sportmedizin: Interview mit PD Dr. med. Jörg PetermannDie Symbiose Sport und Medizin
Moderne Medizin, Prävention und partnerschaftliches Miteinander zwischen den Behandelnden und dem Patienten sind Schlagwörter, die sich die Ärzte und Therapeuten der Main Medical Clinic in Großwallstadt auf die Fahne geschrieben haben. Für die Profi-Handballer des TV Großwallstadt bietet sich ein Umfeld, das
es sonst im deutschen Profi-Handball nicht gibt. MedicalSportsNetwork war vor Ort und sprach mit PD Dr. med. Jörg Petermann, Leiter... |
Ausgabe MSN 5 / 2010 |






