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MSN-6-2010
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Richtiger Start in die Skisaison
Richtiger Start in die SkisaisonViele können es kaum mehr erwarten, bis sie wieder auf den Pisten unterwegs sein können. Und dann kurvt und gleitet jeder vor sich hin, jeder in seiner Geschwindigkeit und mit seinem ganz eigenen Fahrstil. Doch auch auf der Piste gibt es verbindliche Verhaltensvorschriften: die so genannten FIS-Regeln. Die Fédération Internationale de Ski (FIS), der internationale Ski-Verband, hat allgemeine Verhaltensregeln für Ski- und Snowboardfahrer aufgestellt. Diese Regeln gelten auf allen Skipisten weltweit und sind mit der Straßenverkehrsordnung vergleichbar. FIS-Regeln gelten vor Gericht
Die FIS-Verhaltensregeln sind mittlerweile als Gewohnheitsrecht nicht nur in Österreich, sondern in allen Alpenländern anerkannt. Das heißt, sie sind maßgeblich für Entscheidungen vor Gericht. Jeder Skifahrer und Snowboarder sollte die zehn Verhaltensvorschriften daher kennen. Das gilt auch für Minderjährige. (www.oesv.at/ Helmpflicht in allen Bundesländern außer Tirol und Vorarlberg Seit der vorigen Wintersaison besteht in allen Bundesländern, mit Ausnahme von Tirol und Vorarlberg, eine allgemeine Helmpflicht für Kinder bis zum 15. Lebensjahr. In Tirol und Vorarlberg verzichtet man dagegen auf eine gesetzliche Regelung und appelliert an die Vernunft der Eltern bzw. Erwachsenen. Mit steigendem Erfolg: Mehr als die Hälfte aller Erwachsenen trägt heute Kopfschutz. Bei Kindern liegt der Anteil der Helmträger bei rund 95 Prozent. Richtig vorbereiten Auf die Bretter und los. Davon rät der Profi, Mag. Werner Wörndle, von der ÖSV-Ski Austria Academy ihn St. Christoph ab: "Man sollte die Bindungs-einstellung kontrollieren und richtig einstellen lassen. Die Einstellungswerte können sich durch die starke Beanspruchung, abgelaufene Schuhsohlen oder Verschmutzung verändern. Außerdem sollten die Kanten geschliffen und die Ski gewachst werden. Die Gleitfähigkeit der Ski ist dann wesentlich besser, und das bedeutet natürlich auch eine Kraftersparnis. Dann macht Skifahren noch mehr Spaß." Natürlich ist es sinnvoll, das ganze Jahr über die körperliche Fitness zu trainieren. Maßvolles Ausdauertraining, aber auch Krafttraining sind für den Skisport optimal. Im Herbst bieten viele Vereine und Fitnessstudios eine spezielle Skigymnastik an. Spätestens sechs Wochen vor dem geplanten Skiurlaub sollte man mit dem Training beginnen. Der Vorteil: Sie werden auf der Piste nicht so schnell müde, können länger den Sport im Schnee genießen. Vorsicht: Selbstüberschätzung Besonders Gelegenheitsfahrer überschätzen häufig ihre körperliche Fitness. Bereiten Sie sich mit Aufwärmübungen auf den Skitag vor. Auch vor der ersten Abfahrt sollten Sie sich entsprechend aufwärmen. Und wenn die Beine nach einiger Zeit schwer werden - achten Sie auf Ihre Müdigkeit und legen Sie Pausen ein. Es gibt daneben noch andere Risikofaktoren: zum Beispiel Alkohol und Rauchen. In Kombination mit der Höhe fördert das die Sturz- und damit auch die Verletzungsgefahr. Auch wenn Glühwein oder Schnaps für viele Wintersportler dazu gehören - Alkohol sollte erst getrunken werden, wenn man nicht mehr fährt. Hauptursache für schwere Skiunfälle ist die Selbstüberschätzung. Die Verbesserung der Skimaterialien hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass sich die Verletzungsgefahr wesentlich reduziert hat. Allerdings ermöglichen die Carvingski auch schwächeren Skifahrern ein gutes Fahrgefühl. Sie neigen daher dazu ihr Können zu über- und ihre Geschwindigkeit zu unterschätzen. Eine ÖSV-Studie hat gezeigt, dass selbst schwächere Skifahrer im Schnitt mit rund 4o Stundenkilometern unterwegs sind. Richtig versichert Wer viel Geld für den Urlaub im Schnee ausgibt, sollte beim Versicherungs-schutz gerade nicht sparen. Denn bei einem Skiunfall kann es für Sie richtig teuer werden. Z.B., wenn Sie einen Hubschrauber für den Transport ins Krankenhaus benötigen. Haben Sie den Unfall verursacht, müssen Sie nicht nur Ihren Schaden zahlen, sondern auch für die Kosten des anderen aufkommen. Ärztliche Behandlungskosten, Schadenersatz und Schmerzensgeld werden von Ihnen verlangt - da kommen schnell viele tausend Euro zusammen. Als ÖSV Mitglied sind Sie geschützt und versichert! Foto: istockphoto.com/technotr |
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