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Elektrolyt-Trio gegen Muskelkrämpfe

Elektrolyt-Trio gegen Muskelkrämpfe

Die Substitution mit einer Kombination aus Magnesium, Kalzium und Kalium unterstützt bei Sportlern die Muskelfunktion. Dies ist das Ergebnis einer Diskussion durch eine Expertenrunde zum Thema „Elektrolyt- Therapie beim Sport – Stellenwert von Zentramin®“. Ein unausgewogener Elektrolythaushalt könne auf diese Weise reguliert werden.

Für die Experten Dr. med. Wolfgang Grebe, Priv.-Doz. Dr. med. Benedikt Schoser und Dr. Lutz Lautenbacher gehört daher der Ausgleich von Elektrolyt-Imbalancen zur Basistherapie bei Sportlern. Ursache für diese Imbalancen ist eine erhöhte Schweißbildung des Körpers mit einhergehendem Verlust an Mineralstoffen, die aktuellen Untersuchungen zufolge deutlich höher ausfällt als bisher angenommen: Durch eine Stunde Joggen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 10 km/h verliert der Körper bei 18 Grad Außentemperatur 1,5 Liter und bei 32 Grad bereits 3 Liter. Bei 37 Grad sind es sogar bis zu 5 Liter Flüssigkeit, was einer Mineralstoffausscheidung von 180 mg Magnesium, 800 mg Kalzium und 1.500 mg Kalium entspricht.

Elektrolyt-Trio gegen Muskelkrämpfe

Nach Kalium ist Magnesium das quantitativ bedeutendste intrazelluläre Kation des Körpers. Während eine normale Magnesiumkonzentration den Kaliumtransport in die Zelle mit Hilfe der Ionenpumpen begünstigt, blockiert ein
Magnesiummangel die intrazelluläre Kaliumauffüllung. Ein Ausgleich eines intrazellulären Defizits an Kalium ist folglich nur dann möglich, wenn Magnesium in ausreichender Menge zur Verfügung steht. Bezogen auf das neuromuskuläre
System kann sich eine niedrige Magnesium- Plasmakonzentration in Form von Muskelkrämpfen äußern. Besonders Hobbysportler sollten über die Risiken und Therapie einer Elektrolyt-Imbalance aufgeklärt werden. Als Prophylaxe gegen das Auftreten von Muskelkrämpfen sind Monopräparate mit Magnesium oder Kalzium nicht empfehlenswert. Vielmehr führt die gleichzeitige Substitution der Elektrolyte
Magnesium, Kalzium und Kalium zum gewünschten Wohlbefinden.

Weitere Infos finden Sie unter: www.zentramin.de

Ausgabe MSN 2 / 2010

Dieser Artikel wurde veröffentlicht in der Ausgabe MSN 2 / 2010.
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